Zusatzversicherung
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Zusatzkrankenversicherung

Informationen über die Krankenzusatzversicherung

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen wurden im Rahmen verschiedener Gesundheitsreformen während der letzten zehn Jahre drastisch reduziert. Das hat dazu geführt, dass viele Versicherte auf verschiedene ärztliche und zahnärztliche Leistungen verzichten, da die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten nicht oder nur in einem geringen Umfang übernehmen. Insbesondere im zahnärztlichen Bereich und im Bereich der alternativen Behandlungsmethoden sind Kassenpatienten durch die Einschränkungen benachteiligt. Darüber hinaus fallen höhere Kosten für Selbstbeteiligungen an Arzneimittelkosten, ärztlichen Behandlungs- und Untersuchungskosten sowie den Kosten für die stationäre Krankenhausbehandlung an.

Um Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen dennoch die Möglichkeit zu geben, umfassende medizinische Leistungen ohne hohe Kosten in Anspruch zu nehmen, bieten private Krankenversicherer unterschiedliche Zusatzkrankenversicherungen an. Die Leistungen der Zusatzkrankenversicherungen können im Rahmen der Angebote der Versicherer vertraglich vereinbart werden. Vielfach werden Versicherungsnehmer durch den Abschluss der privaten Krankenzusatzversicherungen so gestellt, wie Mitglieder privater Krankenversicherungen.

 

Beiträge zur Zusatzkrankenversicherung

Die Versicherungsbeiträge zur privaten Zusatzkrankenversicherung ermitteln sich auf der Grundlage der vereinbarten Leistungen, des Einstiegsalters des Versicherungsnehmers sowie möglicher Vorerkrankungen beim Abschluss des Versicherungsvertrags. Je niedriger das Einstiegsalter in eine private Zusatzkrankenversicherung ist, umso geringer fallen die Beiträge aus. Die private Zusatzkrankenversicherung wird als Teilversicherung für einen bestimmten Bereich oder als Kombination angeboten.

 

Zusatzkrankenversicherungen für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen

Das Angebot an Zusatzkrankenversicherungen für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen erstreckt sich auf

  • Stationäre Krankenhausbehandlungen als Privatpatient im Ein- oder Zweibettzimmer mit Chefarztbehandlung und spezialärztlicher Betreuung
  • Zahnzusatzversicherung zur Übernahme der Kosten von zahnärztlichen Behandlungen, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht finanziert werden sowie eines hohen Kostenanteils für Zahnersatz
  • Zusatzkrankenversicherung für ambulante, alternative Heilmethoden
  • Krankenhaustagegeldversicherung zur Übernahme des Eigenanteils an den Kosten des Krankenhausaufenthaltes und weiterer Kosten
  • Krankentagegeldversicherung zum Ausgleich des finanziellen Verlustes durch den Empfang von Krankengeld.

 

Leistungen der Zusatzkrankenversicherung

Wer eine Zusatzkrankenversicherung für stationäre Krankenhausbehandlungen abschließt, genießt dieselbe Behandlung, wie jeder Privatpatient. Versicherte werden vom Chefarzt behandelt und können von den Fachkenntnissen spezialisierter Ärzte profitieren. Die Unterbringung im Krankenhaus erfolgt nach Wahl in einem Ein- oder Zweibettzimmer. Versicherte, die auf die Leistungen verzichten, erhalten stattdessen vom Versicherer ein angemessenes Krankenhaustagegeld.

Die Zahnzusatzversicherung übernimmt Kosten für Inlays und Zahnimplantate, die von den gesetzlichen Versicherern nicht finanziert werden. Der Zuschuss zu den Kosten für Zahnersatz wird durch die Zahnzusatzversicherung deutlich erhöht.

Im Rahmen der privaten Zusatzkrankenversicherung für die ambulante Behandlung erhalten Versicherte Leistungen zur Behandlung durch Heilpraktiker, für Akupunktur, Heilmittel, Brillen und für den Krankenrücktransport aus dem Ausland.