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Krankenhaustagegeld

Bereits die erste Gesundheitsreform in den 1990er Jahren führte dazu, dass Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen eine Zuzahlung leisten müssen, wenn sie stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Auch die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr finanzierten Nebenkosten erhöhen sich laufend, so dass ein Krankenhausaufendhalt inzwischen für Kassenpatienten ein hoher Kostenfaktor sein kann.

Die Krankenhaustagegeldversicherung ist eine private Zusatzkrankenversicherung, die Mehrkosten für den Klinikaufenthalt von Versicherten ausgleicht. Zu diesem Zweck wird für jeden Tag des vollstationären Krankenhausaufenthalts ein Krankenhaustagegeld in Höhe des vertraglich vereinbarten Betrags gezahlt. Der Krankenhausaufenthalt muss medizinisch notwendig oder durch eine Entbindung begründet sein.

Da psychische Erkrankungen einen langen Klinikaufenthalt mit sich bringen können, ist die Dauer der Zahlung des Krankenhaustagegeldes für psychische Erkrankungen bei vielen Versicherern begrenzt. Für Krankheiten, Fehlstellungen und andere Anomalien, die bereits beim Abschluss des Versicherungsvertrags bekannt sind, kann sich der Versicherer von seiner Verpflichtung zur Leistung freistellen. Das sollte bei der Auswahl des Anbieters berücksichtigt werden. In den meisten Fällen müssen Versicherte eine Wartezeit von wenigen Monaten ab Vertragsschluss in Kauf nehmen, während der das Krankenhaustagegeld nicht gezahlt wird.