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Krankentagegeld

Arbeitnehmer erhalten im Krankheitsfall über einen Zeitraum von sechs Wochen ihr Regel-Arbeitsentgelt. Sind sie länger als sechs Wochen krank, besteht für den Arbeitgeber keine weitere Verpflichtung zur Lohnfortzahlung. Danach tritt der Krankengeldanspruch gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse ein. Wie hoch das Krankengeld ausfallen darf, ist in § 47 des Sozialgesetzbuchs V regegelt. Danach beträgt das Krankengeld 70 Prozent des letzten vollen Monats-Bruttogehalts vor dem Eintritt der Erkrankung, darf aber nicht höher ausfallen, als 90 Prozent des letzten Nettogehalts. Da von dem so ermittelten Krankengeld Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen und Pflegeversicherung einbehalten und abgeführt werden, entsteht regelmäßig eine spürbare Einkommenslücke, wenn ein Arbeitnehmer nur noch Krankengeld erhält.

Eine private Zusatzkrankenversicherung für Krankentagegeld gleicht diese Einkommenslücke zumindest teilweise aus. Das Krankentagegeld wird für jeden Tag der über sechs Wochen hinausgehenden Erkrankung gezahlt. Die Höhe des Krankentagegeldes richtet sich nach der vertraglichen Vereinbarung. Grundsätzlich erfolgt die Zahlung des Krankentagesgeldes über einen unbegrenzten Zeitraum bis zum Eintritt einer festgestellten Berufsunfähigkeit. Einige Versicherer leisten über diesen Zeitpunkt hinaus über einige Monate weiterhin das Krankentagegeld.

Der Beitrag zur Krankentagegeldversicherung richtet sich nach dem Alter und Gesundheitszustand des Versicherten sowie nach der vereinbarten Höhe des Krankentagegeldes. Krankheitszeiten aufgrund von Vorerkrankungen oder chronischen Erkrankungen können dazu führen, dass der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet ist.